Etwas gemischte Nachrichten aus zwei sehr verschiedenen Ecken des Landes der unbegrenzten Möglichkeiten: Einerseits gab es [http://www.rp-online.de/panorama/ausland/us-akw-schaltet-sich-automatisch-ab-1.3002235 erneut einen kleineren Vorfall] im Kernkraftwerk //Three Mile Island// bei Harrisburg (Pennsylvania), andererseits auch gute Nachrichten aus Kalifornien.
Der dortige Transportnetzbetreiber //[http://www.caiso.com California ISO]// (Independent System Operator) teilte am 4. September nämlich mit, dass die Stromeinspeisung aus Solarkraftwerken am 14. August mittags das erste Mal die 1.000-MW-Marke überschritten hatte. Zu den genannten Solarkraftwerken zählen dabei Photovoltaiksysteme und solarthermische Anlagen gleichermaßen. Während die bekannten Solarzellen die Sonneneinstrahlung quasi direkt in Strom umwandeln, wird bei solarthermischen Kraftwerken zunächst ein Trägermedium wie Öl erhitzt, das dann die Energie an Wasser weitergibt. Der so erzeugte Dampf speist dann eine Turbine, die einen Generatoren antreibt und damit Strom erzeugt.
Die zeitlich etwas verschobene Spitzenlast lag an diesem Tag bei etwas über 45.400 MW. Verkürzt überschlagen bedeutet das, dass die Solarkraftwerke mit den eingespeisten 1.003 MW immerhin etwa 2% des Bedarfs decken konnten. Kalifornien hat sich das Ziel gesetzt, bis 2020 ein Drittel seines Strombedarfs aus erneuerbaren Quellen zu beziehen. Der Ausbau des Transportnetzes ist eine Vorbedingung für das Erreichen dieses Ziels.
Zu den kalifornischen Erfahrungen mit dem Transportnetz siehe auch unseren [http://www.klumpp.net/blog/archives/223-Der-kalifornische-Sommer-2000-Auswirkungen-zu-kurz-gegriffener-Regulierungsansaetze.html vorherigen Artikel] dazu.

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