Die deutsche Energiewirtschaft ist in Bewegung. Die regulatorischen Anforderungen werden immer komplexer, der Takt im Markt immer höher. Die Sachbearbeitung wird dementsprechend zunehmend anspruchsvoller. In einem solchen Umfeld Unterstützung zu finden, das ist für die meisten Stadtwerke durchaus machbar - jedenfalls wenn sie technisch auf SAP setzen.
Wenn der Rechenzentrumsdienstleister keinen entsprechenden Mitarbeiterpool vorhält, so sind es oft gemeinsame Servicegesellschaften, die einspringen können. Damit wird die zügige Abarbeitung von Auftragsspitzen, Rückständen und besonderen Projekten möglich - oder einfach nur die spezialisierte Auslagerung komplizierter Prozessketten.
Wenn das Stadtwerk hier weder auf einen Rechenzentrumsdienstleister noch auf eine Servicegesellschaft zurückgreifen kann oder mag, bleibt der Gang an den "freien" Markt. Dort tummeln sich einige Unternehmen mit teils hervorragendem Ruf, die die Prozessunterstützung übernehmen können.
Nicht jedes Stadtwerk setzt allerdings auf die Branchenlösung von SAP. SAP ist zwar mit "IS-U" Marktführer, aber nicht der einzige Anbieter. Es gibt weitere "Enterprise Resource Planning Software"-Pakete, die sich in der Energie- und Versorungswirtschaft etabliert haben.
Ein Anbieter solcher Lösungen ist [http://www.wilken.de Wilken]. 1977 gegründet, hat das Ulmer Unternehmen mittlerweile etwa 450 Mitarbeiter. Erst kürzlich gab es einen Generationenwechsel in der Firmenleitung, der Gründer will sich zukünftig auf die Arbeit seiner Stiftung konzentrieren. Zu Wilkens Kunden gehören z.B. die Stadtwerke Pforzheim, die Stadtwerke Marburg und - natürlich! - die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm.
Wilken hat ganz richtig erkannt, dass für die nachhaltige Positionierung am Markt mittlerweile nicht nur die Qualität der Software entscheidend ist, sondern auch wie der Kunde bei seiner alltäglichen Arbeit Unterstützung findet. Das SAP-Ökosystem ist so groß, dass quasi jede noch so kleine Bedarfsnische durch unabhängige Dienstleister ausgefüllt werden kann. SAP als Unternehmen muss sich da also kaum Gedanken machen; die mittelständische Konkurrenz wie Wilken schon. Es gibt nämlich bisher nur sehr wenige freie Dienstleister, die Prozessunterstützung in diesem alternativen Umfeld anbieten; der SAP-Markt alleine ist schon groß genug, so dass man sich als Dienstleister ganz auf diesen konzentrieren kann.
Entsprechend hat [http://www.wilken.de/unternehmen/news/aktuelles/aktuelles0/article/wilken-baut-dienstleistungsangebot-weiter-aus-unterstuetzung-sowohl-ad-hoc-als-auch-unbefristet.html Wilken vor wenigen Tagen angekündigt], seinen Konzern umzubauen und selbst eine Prozessunterstützungstochter zu bilden. Ein guter Schachzug. Das dürfte letztlich ein Signal sowohl an Kunden als auch an die versammelten Prozessunterstützungsdienstleister sein: Seht her, wir tun was, seht her, es geht!

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