Dienstag, 15. Dezember 2009Fix für Eclipse unter Gentoo Linux: Wie man "Unsupported major.minor version 49.0" loswirdEclipse1 ist eine mächtige Entwicklungsplattform. Sie wurde ursprünglich für Java gebaut, ist aber aufgrund ihrer Plugintechnologie inzwischen weit darüber hinaus einsetzbar. Neulich hatte ich das Problem, dass Eclipse auf meinem Gentoosystem nicht starten wollte. So sah das aus:
Da ging es noch weiter, aber den Rest sparen wir uns. Woran lag's? "Unsupported major.minor version 49.0" weißt darauf hin - irgendwas stimmt nicht mit dem installierten Java. Mal nachgesehen:
In der Tat. Neulich beim letzten Merge war mir aber aufgefallen: Ich hatte natürlich auch Suns Java-Implementierung auf dem System. Parallel zum veralteten Blackdown2; die Frage war nur, wie komm' ich dran? In solchen Fällen nie verkehrt: Ein Blick ins eselect (app-admin/eselect).
Üblicherweise beherrscht so ein Eselect-Modul den Dreiklang show, list, set. Also der Reihe nach:
Das änderte ich mit:
Gut. Da fehlte erstmal noch was. Zum einen musste ich noch aussuchen, ob ich die Änderung für den User oder das System durchführen wollte, und zum anderen wollte eselect noch die Nummer der Java-Implementierung haben ("vm"). An die kommt man mit list:
Also, nochmal:
Alles ging gut, denn das System meldete sich gleich mit dem Kommandoprompt wieder - no news are good news. Und tatsächlich: Eclipse startete nun ohne zu murren. Darauf einen Kaffee. Samstag, 20. Juni 2009Ludwigshafen, Samstag, 4. Juli: Tag der offenen Tür der TWL AGWer sich für Energiewirtschaft interessiert und zufällig am Samstag, den 4. Juli, in Südwestdeutschland unterwegs ist: Die Technischen Werke Ludwigshafen (TWL, http://www.twl.de) laden zum Tag der offenen Tür, 11-17 Uhr. Industriestraße 3. Das ist der Hauptsitz des Unternehmens und zugleich ein Kraftwerksstandort. Ich finde, an den kombiniert kaufmännisch-technischen Standorten der Energiewirtschaft herrscht immer ein ganz besonderes Flair - so auch unzweifelhaft dort. Samstag, 13. Juni 2009Kleine Erinnerung zur momentanen Finanz- und Wirtschaftskrise
"Gewinn ist so notwendig wie die Luft zum Atmen, aber es wäre schlimm, wenn wir nur wirtschaften würden, um Gewinne zu machen, wie es schlimm wäre, wenn wir nur leben würden, um zu atmen."
- Hermann Josef Abs (1901-1994), u.a. langjähriger Sprecher des Vorstands der Deutschen Bank.
Geschrieben von Nikolaus Klumpp
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Samstag, 14. März 2009Gentoo und Zim, das Desktop-Wiki: Hinweis zum Update auf Version 0.27Mein Desktopwiki der Wahl ist Zim (http://www.zim-wiki.org), eine schlanke, schnörkellose und quelloffene Umsetzung der Wiki-Idee. Zim wurde in Perl mit Hilfe von GTK2 implementiert, ist plattformübergreifend und unentgeltlich. Wer die Linux-Distribution Gentoo einsetzt, darf sich freuen: Die Software befindet sich im Portage-Tree, und kann so ohne große Umstände installiert und bei Bedarf wieder entfernt werden. Wer unter Gentoo von einer früheren Version auf die momentan im Tree verfügbare 0.27 aktualisiert (Mitte Februar erschien allerdings bereits 0.28), der sei auf folgendes Problem hingewiesen: http://bugs.gentoo.org/249803 Samstag, 28. Februar 2009FAIL: Musikalbum gekauft, kaputte CD bekommen... und das, obwohl ich wie immer vor dem Kauf auf den Datenträger gesehen habe, ob der auch wirklich kratzerfrei ist. Was hatte ich denn übersehen? Ganz genau: Den Kopierschutz. Das Teil hat also einen Kopierschutz.. und funktioniert somit nicht im DVD-Kombilaufwerk meines Laptops.Nicht weiter schlimm, würden die Jungs von der Musikindustrie sagen, spiels doch damit ab, wofür's gedacht war: Mit einem Audio-CD-Player. Sorry. Hab' ich nicht. Dafür habe ich aber einen MP3-Player. Der ist unterwegs ein klein wenig handlicher als so ein CD-Player. Irgendwie. Finde ich. Und nun? Zurückgeben kann ich die CD ja nicht. Offene Verpackung und so. Vielleicht betätige ich mich künstlerisch. Genau! Ich lass die zusammen mit den ollen AOL-CDs zu einem hübschen Mobile wieder auferstehen. Oder so. Alternativvorschläge werden gerne aufgenommen.
Geschrieben von Nikolaus Klumpp
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Mittwoch, 24. Dezember 2008Frohe Weihnachten!
Wir wünschen Euch allen ein paar ruhige Festtage!
Genießt die Zeit, wenn auch der Schnee wohl noch auf sich warten lässt. Montag, 26. Mai 2008"Oh, eine Sache noch.."Ok, ich bin tatsächlich nicht Steve Jobs. Trotzdem stelle ich an dieser Stelle was Interessantes vor: http://www.b4r.org. Gewissermaßen ein kleines Soziales Netzwerk, ähnlich wie die allseits beliebten Netzwerke von Holtzbrinck oder Fox. Der wesentliche Unterschied: Läuft hier auf dem Server - mit Hilfe freier Software. Die Engine hierfür heißt "elgg", ist an sich recht unkompliziert, relativ annehmbar kodiert und unter der GPL-2 verfügbar. Hab' ein paar Kleinigkeiten dran gespengelt, schon vor ein paar Wochen. Hatte mich damit zur Fingerübung beschäftigt. "There's just one catch..": Ich kann mich in den nächsten Wochen nicht aktiv um b4r.org kümmern, das Ding könnte also implodieren oder gar einen Riss im Raum-Zeit-Kontinuum verursachen. Wer dennoch Lust drauf hat, kann sich ruhig mal anmelden und umsehen. Viel Spaß! Tabellen aus OpenOffice nach LyX / TeX / LaTeX exportieren
LyX (http://www.lyx.org/) ist schon eine knorke Sache: Die Mächtigkeit von TeX gepaart mit leichtgängiger Präsentation, vereint unter einer angenehmen Oberfläche. Genau jene aber versagt, wenn es um Tabellen geht - nichtmal so sehr bei der Bearbeitung von Tabellen, sondern beim Import: Aus Tabellenkalkulationen, wie z.B. OpenOffice Calc. Nun ist es aber so, dass man bei wissenschaftlichen Arbeiten die eine oder andere Kleinigkeit zu berechnen hat, und es doch ein wenig mühsam ist, die mitunter zahlreichen Ergebnisse aus der Tabellenkalkulation quasi per Hand Stück für Stück in eine LyX-Tabelle zu übertragen.
Eine pragmatische Abhilfe schafft hier das Makro "calc2latex" (http://calc2latex.sourceforge.net/) von Shohei Abe. Es ist zwar offiziell nur bis OpenOffice 2.0 getestet, tut aber auch ganz gut unter Version 2.4. Freitag, 23. Mai 200831,50 USDSoviel verlangt ScienceDirect für das PDF eines wissenschaftlichen Artikels, der unter Umständen interessant für meine momentane Arbeit wäre. Schon krass: Öffentlich geförderte Wissenschaft hinter einer Mauer von Geld versteckt. Falls mich der Artikel in den nächsten Tagen noch immer interessieren sollte, werde ich mal sehen, ob ich nicht über eine der Bibliotheksdatenbanken der Uni oder Hs drankomme.
Geschrieben von Nikolaus Klumpp
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Donnerstag, 15. Mai 2008Der EU-Energiekommissar bloggt!
.. Das aber nimmt nicht wirklich Wunder, wenn man bedenkt, dass Andris Piebalgs (http://de.wikipedia.org/wiki/Andris_Piebalgs) aus Lettland stammt. Das Baltikum gilt ja gemeinhin als Vorreiter im Bereich des "eGovernment" -- was genau auch immer man sich darunter vorzustellen hat.
Hier in diesem Fall den einen oder anderen Einblick in die Gedanken- und Politikwelt eines der wichtigsten Kommissionsmitglieder: http://blogs.ec.europa.eu/piebalgs/
Geschrieben von Nikolaus Klumpp
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Montag, 10. März 2008Neues von Herrn K. (II)Eines Sonntagnachmittags marschierte Herr K. durch eine Ausstellung moderner Kunst. Wissen Sie, sagte er zu seiner Begleitung, ich denke, viele dieser Künstler erhalten ihren Ruhm alleine durch das, was der Betrachter wohl in ihre Werke hereinzuinterpretieren vermag. (Ursprünglich entstanden im Sommer letzten Jahres.)
Geschrieben von Nikolaus Klumpp
in Gesellschaft, Ökonomie
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Mittwoch, 6. Februar 2008Das wäre doch praktisch.Gibt es denn auch für Geistes- und Sozialwissenschaften so etwas wie das gute alte arXiv.org? (Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Arxiv) Donnerstag, 17. Januar 2008Oh. Gedanken zu Nokia.Wie die rumänische ADZ (http://www.adz.ro/) heute in ihrer Onlineausgabe schreibt, laufen die Vorbereitungen für die Eröffnung der neuen Produktionsstätte des finnischen Telekommunikationsausrüsters Nokia auf Hochtouren: In Cluj-Napoca (Klausenburg) werde am 11. Februar das erste Nokia-Handy "made in Romania" vom Band laufen. Wenn das Werk fertiggestellt sei, sollen dort 3.500 Mitarbeiter angestellt sein - satte 1.200 mehr als in Bochum. Es habe sich in Deutschland, so der Nokia-Manager Veli Sundbäck im Bericht der ADZ, "aufgrund der Marktentwicklung und der steigenden Anforderungen hinsichtlich der Kostenstruktur" die Produktion von Handys "nicht mehr darstellen" lassen. Als angehender Ökonom wundert mich diese Formulierung ein wenig. Jenseits der leeren Worthülsen muss man sich fragen: Hää? Einzig entscheidend für das produzierende Gewerbe sind die sogenannten Stückkosten - also wieviel es kostet, eine Einheit des Produktes zu fertigen.So entpuppen sich Diskussionen um "Lohnkosten", "Sozialabgaben", "Standortkosten" und ähnlichem in vielen Fällen als Nullnummer: Bei technikintensiven Produktionsabläufen spielen die tatsächlichen Kosten für die Belegschaft kaum eine Rolle. Die Kostenstruktur wird dominiert durch die Produktionsmaschinerie. Hier gelten Anschaffung und Betrieb als wesentliche Merkmale, aber auch sogenannte Skaleneffekte.Für Spezialmaschinen, wie sie in der Handyproduktion notwendig sind, gibt es einen globalen Markt. Anschaffung - den einzelnen Maschinenbauer juckt es kaum, ob er nach China, in die USA oder in die EU liefert - der erzielbare Preis bleibt im wesentlichen der selbe. In Rumänien also wird eine Maschine Pi mal Daumen ebenso teuer in der Anschaffung sein wie in Bochum, Castrop-Rauxel oder in Shenzen. Betriebskosten - dazu gehören beispielsweise Wartung, Strom, Miete für die Produktionshallen sowie im weiteren Sinn die Logistik - nun, moderne Industriegebäude werden in Rumänien auch nicht bedeutend weniger als in Deutschland oder Finnland kosten, wenn man sie denn selbst baut oder least. Wartung - ein Spezialtechniker wird in Rumänien, wenn er denn nicht sowieso gleich von der Herstellerfirma gesandt wird, ähnlich viel wie im Westen Europas kosten. Bekäme er nämlich nicht ein für ihn vergleichbar gutes Gehalt, bestünde die Gefahr, dass er als hochausgebildeter Spezialist einfach in den Westen abwandert. Strom - Sorry, Jungs, die Strompreise sind trotz unterschiedlicher Einkommenniveaus in Europa durchaus miteinander vergleichbar. Durchschnittliche Preise für Großkunden variieren pro MWh nur um etwa zehn, 15 Euro - bei einem europäischen mittleren Preis von etwa 40€/MWh.Logistik - kaum ein industriell erschlossenes Gebiet dürfte so gut an das europäische Verkehrssystem angeschlossen sein wie das Ruhrgebiet, im Herzen Europas. In Rumänien, bei aller Anstrengung von Lokalregierung und Kommission, ist das Verkehrsnetz noch mit argen Krankheiten geplagt. Insgesamt kann man also nach erster flüchtiger Betrachtung sagen, dass es kaum die Anschaffungs- und Betriebskosten der Produktions-Maschinerie sein dürften, die einen so massiven Umzug rechtfertigen würden. Sind es die sogenannten Skaleneffekte, d.h. sinkende Stückkosten durch einen erhöhten Produktion-Ausstoß?Dass in Cluj mit 3.500 Arbeitnehmern etwa 1.200 mehr als in Deutschland festangestellt sein sollen, wäre ja ein Hinweis darauf: Mehr Leute, mehr Produktion. Mehr Leute, mehr Produktion? Nicht ganz so leicht - die Frage ist nämlich, wie effizient die Leute arbeiten. In Bochum steht eine gutausgebildete, eingearbeitete Belegschaft zur Verfügung. In Rumänien muss die zukünftige Arbeitnehmerschaft erstmal ausgebildet und motiviert werden. Nicht zu schweigen von dem massiven kulturellen Unterschied, der mittel- und langfristig in der Standortqualität auch eine Rolle spielen wird. Es ist also fraglich, ob mittelfristig seitens der Belegschaft das selbe Qualitätsniveau erreicht werden kann, dass in Bochum für Manager bekannt und einschätzbar ist. Man weiß dort eben, was man hat. In Cluj hat man noch nicht. Und das ist eine Unsicherheit. Und Produktionsmanager lieben es, Unsicherheiten zu vermeiden. Warum also geht Nokia dann doch das Risiko ein? In der deutschen Presse wird davon gesprochen, dass die reinen Lohnkosten durchschnittlich nur 5% der gesamten Produktionskosten ausmachen. Der zu zahlende Lohn in Rumänien kann für Nokia garnicht soviel günstiger als in Deutschland sein. Ausbildung, Fortbildung, Motivation, all das kostet, und es wird zumindest mittelfristig nicht unbedingt weniger kosten als in Mitteleuropa. Also, was ist der Grund für Nokia, das ja momentan wirtschaftlich sehr gut dasteht, diesen massiven Schritt mit so vielen Unsicherheiten und keinen erkennbaren Vorteilen zu unternehmen? Nokia spricht von "Marktanforderungen" und "steigenden Anforderungen hinsichtlich der Kostenstruktur". Was könnten diese Marktanforderungen sein? Womöglich plant Nokia, mehr Low-Cost-Handys in die aufstrebenden Volkswirtschaften zu verkaufen: 30-Euro-Handys für Russland, Iran & Co. Rumänien mit seiner östlichen Lage und einem, dank der EU-Mitgliedschaft, inzwischen recht stabilen Regulationsrahmen, wäre ein guter Standort. Dort ließen sich diese Massenware-Handys, bei deren Herstellung jeder, aber auch jeder, Cent zählt, für die nächsten paar Jahre vergleichsweise günstig herstellen. Gleichzeitig könnten sie von dort auch ohne weiteres in der östlichen EU verkauft werden.Und damit hätten wir auch wieder die Kostenstruktur: Bei Billigsthandys wird der Lohnanteil an den Stückkosten letztlich doch ein wenig höher sein als die durchschnittlichen 5%. Und: Billigsthandys mit wenigen Bausteinen sind keine Rocket Science. Mitarbeiter in der Produktion müssten weit weniger qualifiziert sein. Wenn also die Verlagerung von Bochum nach Klausenburg sich tatsächlich so begründen lässt, haben wir es nicht mit einer reinen Verschiebung von Produktionsstätten zu tun, sondern mit einer stringenten Neuordnung des Nokia-Konzerns: Man löst Bochum mit seiner gemischen Produktionspalette auf, schiebt die Produktion von Billighandys von dort nach Cluj, und die Produktion von hochklassigen Handys nach Finnland. Von dort wiederum wird ebenfalls die Billigproduktion nach Klausenburg verfrachtet, so dass man am Ende zwei konsequent ausgerichtete Produktionsstandorte hat: Hochklassig mit Arbeitsplatzsicherung für die Finnen, (zunächst) billigst mit Arbeitsplatzaufbau für die Rumänen. Damit hätte man an zwei Standorten doch noch sowas wie Skaleneffekte erreicht. Und im Klartext: Den Finnen waren die Finnen näher und die Rumänen billiger als die Deutschen. Alle haben gewonnen, nur die Bochumer verloren. Angesichts der Subventionen, die Nokia für Bochum erhalten hat, angesichts der wirklich bescheidenen, allzu arrogant erscheinenden Kommunikationspolitik dieses durchaus marktbeherrschenden Unternehmens, muss sich die Firma nun aber fragen lassen, wie sie den eben entstehenden Imageschaden für sich begrenzen will. Nordische Konzerne haben sich mit ihren rabiaten, unmittelbar wirtschaftlich begründeten Entscheidungen und Methoden nicht unbedingt Freunde in Mitteleuropa gemacht. Und ich überlege mir derweil, ob ich mir in den nächsten Jahren überhaupt noch ein Nokia-Handy kaufen möchte, und ob ich nicht besser auf ein Produkt eines Unternehmens ausweiche, das nicht ganz so selbstherrlich auftritt. Denn das ist die Macht, die wir Kunden haben: Unser Geld dem zu geben, der uns sympathischer scheint.
Geschrieben von Nikolaus Klumpp
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Samstag, 12. Januar 2008(K)Eine Frage an die MusikindustrieUrsprünglich sollte das hier ein wütender Verriss über die ignorante Inkompetenz der Musikindustrie werden - wie man wohl angesichts der aktuell angepassten Rechtslage seine Musik von DRM-geschützten CDs auf seinen MP3-Player (sprich: Handy) bringen könnte, ohne sich gleich für eine Bazillion Jahre hinter Gitter zu katapultieren. Nun aber ist gar Seltsames in den letzten Wochen passiert: Die Großkonzerne alter Prägung, die die Plattenindustrie bisher dominiert haben, schwenken angesichts eingebrochener CD-Verkäufe, der Dominanz von Apples iTunes-Store und renitent fliehender Mega-Stars wie Madonna dazu über, DRM-befreite Musikdateien anzubieten. Klar. Zu spät und wohl auch noch zu wenig, zu zaghaft, das alles. Aber Sony, EMI & Warner und Co. zeigen, dass sie gehört - und zumindest ein klein wenig verstanden haben.. Weiter so! Ich freue mich auf einen besseren Wettbewerb um die Ohren der Kundschaft; ich hoffe auf mehr Vielfalt, darauf, dass sich die Großen gesundschrumpfen und (wieder?) den Kunden im Blick haben. Denkt an die Möglichkeiten, liebe Konzerne: Direktvertrieb, keine nennenswerten Vervielfältigungskosten! Geld, das frei wird, um es in Künstler und in für den Kunden günstigere Alben zu stecken - und für Euch, ja, für Euch wird davon auch noch was übrig bleiben.. wenn ihr denn bereit seid, Euch zu erneuern, neue Geschäftsmodelle zu suchen und die sich ändernden Gewohnheiten der Kundschaft nicht mehr als Bedrohung, sondern als Chance zu sehen. Ihr, die Konzerne, Ihr werdet sicherlich an Marktmacht verlieren - aber, wenn Ihr es wollt, dafür an nachhaltiger Glaubwürdigkeit gewinnen.. um am Ende dann doch noch zu überleben. Überleben? Ja. Den anders als durch die Angst vor dem Zugrundegehen kann man sich diesen epischen, verbissenen und überaus irrationalen Kampf gegen jeden einzelnen Kunden nicht erklären. Was wurde nicht alles getan: Lobbyisten aufgefahren, Politiker weltweit "überzeugt", Urheberrechte erweitert, Vervielfältigungsrechte beschnitten, Überwachungssysteme eingerichtet, Kunden bespitzelt, CDs unbrauchbar gemacht. Aber: Vielleicht stellt sich letzten Endes heraus, dass die Konzerne doch nicht ganz so inkompetent sind, wie sie sich in den letzten Jahren dargestellt haben.
Geschrieben von Nikolaus Klumpp
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08:37
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Montag, 31. Dezember 2007Jahresendwünsche IIKommt gut ins Neue Jahr! In den letzten Stunden des alten Jahres gibt es jetzt natürlich noch ein wenig Gelegenheit, gute Vorsätze für das nächste zu fassen.. :-) Sonntag, 23. Dezember 2007Jahresendwünsche IWir wünschen Euch allen einige ruhige Festtage, möglichst im Kreise Eurer Lieben. :-) Lasst es Euch gutgehen! Mittwoch, 28. November 2007Werkstudentenjob zu vergebenMeine Abteilung und ich suchen als Entlastung für yours truly und insbesondere dessen Diplomarbeit einen Werkstudenten (m/w), Standort Karlsruhe. Das Aufgabenfeld umfasst Recherche, Datenaufbereitung und Folienschubsen™. Fundierte Office-Kenntnisse und (lesendes) Englisch vorausgesetzt. Sonstige Voraussetzungen: Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen, Arbeitserfahrung/-ethos, Diskretion. Kaufmännischer Hintergrund bzw. entsprechende Studienrichtung sowie weitere Sprachen sind ein Plus, aber kein wesentliches Auswahlkriterium. Rest per Mail und im persönlichen Gespräch. Samstag, 10. November 2007Woran ich merke, dass ich alt werde II.. daran, dass ich mich dabei erwische, wie ich überlege, wie ich wohl all meine Mailwechsel und daneben noch meine Pinnwand aus dem StudiVZ vollständig heruntergeladen bekomme, sollte ich mich da abmelden wollen.
Geschrieben von Nikolaus Klumpp
in Gesellschaft, Szene, Ökonomie
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15:35
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Donnerstag, 1. November 2007Woran ich merke, dass ich alt werde I.. daran, dass ich morgens das Radio einschalte, mich über den elendig seichten Dauer-Pop mit Unterbrechungen durch Dauerlächel-Glückspillenüberdosis-Fön-Moderationen wundere und dann mit Schrecken feststelle, dass ich es mit SWR3 zu tun habe. Immerhin der Nachfolgesender von SWF3 und SDR3.
Geschrieben von Nikolaus Klumpp
in Gesellschaft, Szene, Ökonomie
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