Unabhängige Berichterstattung, neutral? Nicht, wenn man Vokabeln wie "Killerspiele" und "Brutalspiele" verwendet. Ich erkenne bei der Redaktion von Frontal21 beim besten Willen nicht den Wunsch, sich an einer sachlichen Diskussion um das Thema "Gewalt in (Computer- und Video-)Spielen" beteiligen zu wollen.
Das ewige Leidensthema um Agressionsaufbau oder -karthasis mittels Spielen: Die Wahrheit wird irgendwo dazwischen liegen. Dennoch bleibt wohl auch in Zukunft für die Vertreter der Agressionstheorie immer genügend Futter: Die Kiddies in der Szene, jene Menschen also, die sich kaum artikulieren können, die sorgen - wie der Frontal21-Bericht schön gezeigt hat - für genügend Argumentationshilfe.
Hier also das Wort zum Mittwoch:
Lieber Kinder, wenn Ihr nichtmal einen einzelnen Satz korrekten Deutschs zusammenbekommt, dann lasst es einfach bleiben und überlässt das Lobbying den Leuten, die sich im Zweifel auch mal eine Krawatte binden können. Und liebe Frontal21-Redaktion, gerüchteweise kann man Sarkasmus auch per eMail transportieren. Ob der allerdings auch als solcher erkannt wird, scheint ganz am Willen des Empfängers zu liegen. Wichtig scheint eher die Möglichkeit, Zitate aus dem Zusammenhang gerissen als dramatische Pointierung verwenden zu können.
Mir stellt sich unabhängig davon die Frage, ob die Kinder und Jugendlichen, die z.B. auf dem Bolz- und Rasenplatz die Blutgrätsche als legitimes Mittel der Taktik kennenlernen, ob die nicht auch eine potentielle Alltags-Agressionsbombe darstellen könnten..
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